| INTRAVENÖSE SAUERSTOFFTHERAPIE Oxyvenierung nach Dr. med. H. S. Regelsberger
Was bedeutet Oxyvenierungsbehandlung? Bei der Oxyvenierungsbehandlung wird reiner
medizinischer Sauerstoff kurmäßig durch eine intravenöse Infusion dem Blute zugeführt.
Dadurch können verschiedene Erkrankungen erfolgreich behandelt werden. Wann ist eine Oxyvenierungsbehandlung angezeigt? Die umfassenden Erfahrungen in jahrzehntelanger Arbeit mit dieser Methode haben gezeigt, daß die intravenöse Sauerstoffbehandlung regelmäßig eine erhebliche anhaltende Besserung des Allgemeinbefindens und eine Steigerung der Vitalität ergibt. Dieser Effekt tritt auch bei Erschöpfungszuständen mit depressiver Verstimmung, nach schweren Operationen, nach Behandlung von bösartigen Tumoren mit Bestrahlung oder Chemotherapie auf. INDIKATIONEN (Anwendungsgebiete) Durchblutungsstörungen der Beine: Raucherbein, Schaufensterkrankheit (häufig konnten Operationen und Amputationen verhindert werden), Gangrän (auch infolge Zuckerkrankheit), Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris, arteriell und venös), Wasseransammlungen in den Beinen (Ödeme verschiedenster Ursachen) Funktionelle Durchblutungsstörungen der Finger (Raynaud-Syndrom) Durchblutungsstörungen des Gehirns: Gedächtnisstörungen, Schwindel, Schlaganfallfolgen, Migräne, Krampfanfälle Durchblutungsstörungen des Herzens: Verengung der Herzkranzgefäße (Angina pectoris), Herzinfarktfolgen Durchblutungsstörungen der Nieren mit Bluthochdruck: Harnausscheidungsstörungen (auch bei Dialysepatienten) Durchblutungsstörungen des Innenohres: Hörsturz, Ohrgeräusche, Schwindel (Morbus Meniere) Durchblutungsstörungen der Augen Allergisch-entzündliche Erkrankungen: Allergischer Schnupfen, Heuschnupfen, Asthma bronchiale, chronische Ekzeme, Neurodermitis, Schuppenflechte; positive Erfahrungen liegen auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa - Morbus Crohn) und bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen vor. Andere Gesundheitsstörungen: Günstige Beeinflussung von Stoffwechselwerten (Blutzucker, Blutfette, Leberwerte, Nierenwerte) Subjektive und allgemeine Wirkungen:
Dauer der Oxyvenierungsbehandlung: Behandlung: 5 Wochen (möglichst 3 x pro Woche, außer an den Wochenenden) Durchführung der Oxyvenierungsbehandlung: Die Behandlung erfolgt im Liegen mit nur leicht
erhöhtem Kopfende. Seitenlage ist nicht erlaubt. Es werden mit dem
"Oxyven"-Gerät nur geringe (gefahrlose) Mengen Sauerstoff verabreicht (ca. 10 -
50 ml pro Tag in ansteigender Menge). Die Einlaufgeschwindigkeit liegt bei 1 - 2 ml pro
Minute. Die Sauerstoffzufuhr erfolgt über sehr dünne Kanülen, so daß der Einstich kaum
zu spüren ist. Nach Ende der Sauerstoffzufuhr ist eine Liegezeit von 30 Minuten einzuhalten. Während dieser Zeit hat sich der
Sauerstoff im Blut weitgehend aufgelöst. Genußmittel, wie Kaffee, Nikotin und ähnliches, sind wärend der Kur deutlich zu reduzieren. Ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und ein gesundes Maß an Bewegung verstärken den Effekt der Oxyvenierungsbehandlung erheblich. Viel Sauerstoff = gesundes Leben! |
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